Dropkick Murphys – Zenith München – 04/22/06

Über 4000 verkaufte Karten im Vorverkauf und noch einige Hundert an der Abendkasse, für mich war es schwer vorzustellen dass ich zum Dropkick Murphys Konzert im Zenith – München gehe und nicht zu irgendeinem Popfutzi der normalerweise das Zenith mit den diesen Besucherzahlen füllt.

Den Beginn an diesem Abend machten die ebenfalls aus Boston stammenden Far from finished, die eine nette halbstündige Show hinlegten, aber das Publikum nicht so richtig mitreissen konnten. Nach ihnen kamen dann die weitaus bekannteren „

Über 4000 verkaufte Karten im Vorverkauf und noch einige Hundert an der Abendkasse, für mich war es schwer vorzustellen dass ich zum Dropkick Murphys Konzert im Zenith – München gehe und nicht zu irgendeinem Popfutzi der normalerweise das Zenith mit den diesen Besucherzahlen füllt.

Den Beginn an diesem Abend machten die ebenfalls aus Boston stammenden „Far from finished“, die eine nette halbstündige Show hinlegten, aber das Publikum nicht so richtig mitreissen konnten.
Nach ihnen kamen dann die weitaus bekannteren Less than jake, die das Publikum schon viel besser im Griff hatten. Somit gelang es ihnen auch nach mehrmaligen Aufrufen das Publikum zu einem Circle-Pit um das Mischpult in der Mitte der Halle zu bewegen. So spielten eine gute Stunde und machten ihre Sache recht gut und das Publikum hatte eine Menge Spaß, doch mich persönlich konnten sie mit ihrem Ska-Punk nicht so recht überzeugen. Als sie dann die Bühne verließen, begannen auch die „Let’s go Murphys“ – Rufe und dadurch ging die halbstündige Umbaupause doch sehr schnell herum. Gegen 22:30 stürmten dann die Dropkicks die Bühne und legten gleich mit „For Boston“ los und hatten von Anfang an das komplette Zenith auf ihrer Seite. Durch die ganze Halle wurde getanzt und lautstark mitgesungen. Die Murphys spielten eine gute Mischung all ihrer Alben, aber der Schwerpunkt lag auf dem im letzten Juni erschienen „Warriors Code“ und dem meiner Meinung nach bestem Murphys Album „Blackout“. Natürlich wurde keiner ihrer Hits ausgelassen von „boys on the docks“ bis zum neueren „Fields of Athenry“ war alles dabei. Zu den großartigen eigenen Kompositionen gaben die Murphys auch noch 2 wirklich gute Coverversionen zum Besten, nämlich das von „The Clash“ stammende „Guns of Brixton“ und „Minor threat“ von Minor threat. Mit diesem Cover beendeten sie auch ihr gut 1,5 stündiges Set und alle wurden glücklich in das kalte München entlassen. Alles in allem war es ein sehr gelungener Abend, trotz der meiner Meinung nach zu hohen Ticketpreise von 23€ pro Karte, aber dass hat ja die Besucher scheinbar nicht abgeschreckt, wenn man sich die Besucherzahl von diesem Abend ansieht.

~ von alk3 am April 23, 2006.

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